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Received — 10 March 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen

Dinkel-Hirse-Kasten

Es ist nicht nur deswegen nahrhaft, sondern auch weil es zu 100 % aus Dinkelvollkornmehl gebacken wird. Es ist sehr lang saftig und frisch. Dank der geringen Versäuerung schmeckt es trotz Vollkorn sehr mild.

Hinweis: Je nach Hirse kann die Kochzeit variieren. Hier bitte an der auf der Verpackung angegebenen Zeit orientieren. Für dieses Rezept kam geschälte Goldhirse zum Einsatz, die nur wenige Minuten braucht, um bissfest zu kochen (zu weich sollte sie nicht sein, sonst wird sie zerknetet).

Received — 7 March 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen

Haferbrötchen mit Schrot

Es gibt Rezepte, die einfach so perfekt sind, dass man daran nichts mehr verändern sollte. Seit Jahren ist eines dieser Rezepte mein Rezept für Weizenbrötchen. 

Was aber immer geht, ist die Zugabe von „Sonderzutaten“. In diesem Fall habe ich gekochtes Haferschrot eingemischt. Der Hafer gibt den Brötchen eine geschmacklich andere Richtung, verändert das Mundgefühl und verlängert durch die zusätzliche Wasserbindung auch die Frischhaltung. Herrlich! 

Das Haferschrot habe ich selbst aus Haferkörnern in der Haushaltsmühle gemahlen. Alternativ gingen auch Haferflocken, allerdings verändern sich dann die Krumentextur und der Geschmack.

Hinweis: Anstatt Butter kann auch Schweineschmalz verwendet werden.

Received — 5 March 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen
Received — 3 March 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen

Dinkelvollkornbrot mit Haferflocken

Der Sauerteig wird zweistufig geführt. Das hat den Vorteil, dass mit Roggenanstellgut statt Dinkelanstellgut gearbeitet werden kann. 

Das Quellstück ist optional und kann auch weggelassen werden (in diesem Fall das Wasser im Hauptteig statt auf 50 °C auf 40 °C temperieren).

Das Brot kann alternativ auch in einer Kastenform gebacken werden. In diesem Fall sollte die Teigeinwaage 1250 g betragen. Der Teigling wird straff langgewirkt und mit Schluss nach unten in eine gefettete, mit Backpapier ausgelegte oder beschichtete Kastenform gesetzt (ca. 20 × 11 × 11 cm). Die Backzeit verlängert sich auf 1,5 Stunden und das Brot wird fallend auf 180 °C ausgebacken.

Received — 2 March 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen

PB 156 - Der Teig - Das unbekannte Wesen? (Teil 3/3)

Diese und weitere spannende Fragen rund um die Teigrheologie und Mehlqualität beantwortet in dieser Folge Erwin Heftberger von der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) für Lebensmitteltechnologie, Getreide- und Biotechnologie in Wels (Österreich). Er arbeitet seit mehr als 20 Jahren in der Forschung und Ausbildung. Es gibt im deutschsprachigen Raum wohl kaum einen anderen gelernten Bäcker, der Theorie und Praxis so konsequent verbindet und dabei auf natürliche Backverfahren setzt. 

Der Teig - Das unbekannte Wesen? (Teil 2/3)

Der Teig - Das unbekannte Wesen? (Teil 1/3)

Received — 28 February 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen

Emmer-Einkorn-Hafer-Laib

Ein Schuss Olivenöl bringt guten Geschmack und vor allem etwas mehr Volumen ins Brot. Haferflocken sorgen mit ihrem feinen Aroma und ihrer Fähigkeit, viel Wasser zu binden, für mehr Frischhaltung und geschmackliche Komplexität. 

Der Teig ist sehr dehnbar und weich. Deshalb sollte er beim Formen mehrfach straff zusammengefaltet werden. Keine Pause machen, sondern dranbleiben, sonst entspannt der Teig sofort wieder. Der kleine Stressfaktor „Formen“ wird aber mit einem extrem schmackhaften Brot entlohnt.

Received — 26 February 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen
Received — 25 February 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen
Received — 24 February 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen
Received — 21 February 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen

Sauerteigfocaccia

Ursprünglich habe ich im Vorteig Gelbmehlweizenruchmehl verwendet. Da das Mehl aber relativ kleberschwach war, funktioniert es mit einem halbwegs guten 550er oder Tipo 0 auch sehr gut. 

Der Teig sollte sich in der Stockgare gut verdoppeln, also voller Gasblasen sein. Auf dem Blech muss er sich ausreichend entspannen (ruhen), damit er sich bis in die Ecken drücken lässt und im Ofen ordentlich Trieb entwickelt. 

Als Belag habe ich einerseits nur Olivenöl und Salz gewählt und andererseits karamellisierte Zwiebeln.

Received — 19 February 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen
Received — 17 February 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen

Sauerteigbutterkuchen

Mit leicht säuerlicher Note bringt er eine ganz eigene Frische und Fruchtigkeit mit. Er ist schneller gegessen als gebacken, aber dafür kann man ja gleich zwei Bleche vorbereiten und nacheinander abbacken. Diese Reifetoleranz ist kein Problem. 

Wichtig ist, dass das Anstellgut topfit ist, also einige Male vorher warm aufgefrischt wurde.

Received — 16 February 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen

PB 155 - Quereinsteiger im Bäckerhandwerk - Kai Walz aus der "Teigmeisterei"

Über eine Auszeit fand Kai Walz zum Brotbacken. Inzwischen plant er seine eigene Backstube Die Teigmeisterei. Welche Hürden es zu überwinden galt und wie seine Zukunftspläne aussehen, das erzählt er mir im Gespräch. 

Infos zur Quereinsteiger-Reihe: Wer abseits der ausgetretenen Pfade als Quereinsteiger eine eigene Bäckerei eröffnen möchte, hat es in Deutschland schwer. Um Meisterzwang und das veraltete Ausbildungssystem zu überwinden, braucht es Nerven, Willensstärke und viel Freude am guten Brot. In dieser Reihe nehmen uns Quereinsteiger mit auf ihren Weg. Viele weitere Infos und Ratschläge findest du in meiner Artikelserie: Quereinstieg ins Bäckerhandwerk

Received — 14 February 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen

Rauriser Graubrot

Dank Röstbrotbeigabe, Sauerteig und Vorteig entstehen komplexe Aromen, die das Brot zu einer Köstlichkeit werden lassen. Die unterschwellige Süße des Honigs rundet das Aromenspektrum ab. 

Wichtig ist, dass der Teig trotz 60 % Roggen gut geknetet wird, also glatt und geschmeidig aussieht. Dann klappt’s auch mit dem Volumen.

Received — 12 February 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen

Graham-Toast

Übrig waren noch zwei Graham-Mehle der Drax-Mühle, steingemahlenes Weizen- und Dinkelschrot sowie gequetschtes Roggenschrot. Aus einem Grundrezept haben wir für das Abendessen beim Almbackkurs durch kleine Abwandlungen bzw. Ergänzungen vier verschiedene Gebäcke hergestellt. 

Das verwendete Graham-Mehl würde ich gar nicht mehr als Mehl bezeichnen, sondern eher als Grieß. 

Der Grundteig ist noch mit Ei und Butter erweitert worden. Beide sorgen im Verbund für eine sehr fluffige und schmackhafte Krume.

Bei den anderen Rezepten handelt es sich um den Graham-Laib, die Graham-Weckerl und die Graham-Pantoffel.

Received — 10 February 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen

Taralli

Dieses typisch italienische Knabbergebäck war der Wunsch einer Almkursteilnehmerin. Den Weißwein brachte sie mit. Von einer Freundin aus Italien bekam ich ein Rezept als Grundlage für die Weiterbearbeitung. Hinzugekommen ist vor allem der Lievito Madre. Einen Teil des sehr festen Teiges haben wir auf der Alm mit frischem italienischem Rosmarin vermischt.

Received — 7 February 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen

Dinkelflockenbrot

Hintergrund dieses Rezeptes war die Beobachtung einer Almkursteilnehmerin, dass mit den Dinkelflocken ihrer Mühle die Brote lockerer werden als nur mit Mehl. 

Die Flocken sind klein und hauchdünn ausgewalzt gewesen. Der Mehlkörper wird so schneller dem Wasser im Teig und auch den Mikrorganismen verfügbar gemacht als mit herkömmlichen Flocken. Zudem „stören“ die platten Schalenbestandteile den Kleberaufbau nicht so sehr wie „normale“ Kleiepartikel in anderen Mahlprodukten. 

Feuchtigkeit wird mit Hilfe von Flohsamenschalen ins Brot gebracht.

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