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Received — 7 July 2026 Plötzblog – Selbst gutes Brot backen

Schweizer Zopf

In der Schweiz gehört der Zopf zum Alltag. Wer als Deutscher dort aber schon einmal mit Vorfreude in einen der prallen und glänzenden Zöpfe gebissen hat, wird den Bäcker oder die Bäckerin innerlich verflucht haben, weil der Zucker fehlt. Anders als in Deutschland sind die Schweizer Zöpfe nahezu oder vollständig zuckerfrei. Es sind zwar Feingebäcke, aber keine Süßgebäcke. Der Vorteil: Der Teig ist stabiler. 

Außerdem ist der Teig für Schweizer Zopf richtig fest und eine Qual für die Knetmaschine. Das Aktivmalz sorgt für ein dennoch feuchtes Mundgefühl. Die Folge der Zuckerfreiheit sind Zöpfe, deren Aussehen selbst mit recht festen deutschen Zopfteigen nicht erreichbar ist. 

Wichtig ist, dass die Teiglinge relativ jung abgebacken werden, damit sie sich schön ausdehnen und bestenfalls auch noch etwas aufreißen. Das nachfolgende Rezept stammt aus dem Buch „Berufskunde für das Bäcker- und Patissiergewerbe“ von Ernst Vogt (1949). Ich habe es leicht angepasst und mit Zeiten ergänzt.

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