Making chai lattes has never been easier! This Instant Chai Latte Mix makes comforting chai lattes possible instantly. Just add water and your favorite sweetener and enjoy!
This convenient mix makes it easy to have your favorite spice-filled beverage on busy mornings, at the office, when traveling, and beyond! It also makes a great gift for the dairy-free chai-lovers in your life! Just 5 minutes and 6 ingredients required, friends.
– mit deiner eigenen Mühle von KOMO und Getreide von bon’gu!
Liebe Backfreundinnen und Backfreunde,
der Herbst ist da – die Felder sind abgeerntet, und wir dürfen dankbar auf die neue Getreideernte blicken. Erntedank ist für uns die perfekte Gelegenheit, uns bewusst zu machen, wie wertvoll jedes einzelne Korn ist. Aus einem kleinen Samen entsteht das Brot, das uns nährt, Kraft schenkt und uns miteinander verbindet.
In dieser besonderen Jahreszeit möchten wir die Wertschätzung für das volle Korn mit euch teilen.
Deshalb feiern wir ein außergewöhnliches Gewinnspiel – gemeinsam mitKoMo Mühlenund Bongu.de
Zu gewinnen:
10 hochwertige Getreidemühlen von KoMo – jetzt als Sonderedition
Jeweils 10 kg bestes Getreide von Bon‘gu
So könnt ihr das Korn von Anfang an selbst in die Hand nehmen, frisch mahlen und den Weg „von Korn zu Brot“ Schritt für Schritt in eurer eigenen Küche erleben.
So einfach seid ihr dabei:
Das Gewinnspiel läuft vom 1. Oktober bis 31. Oktober 2025.
Jeder, der auf Homebaking.at unter diesem Beitrag ein Foto eines selbst nachgebackenen Vollkornbrots oder Vollkorngebäcks veröffentlicht, nimmt automatisch teil.
Ihr könnt eines der sechs bereitgestellten Vollkornrezepte nachbacken – welches genau, spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass ihr ein Foto von eurem Ergebnis zeigt, sowie 1 Foto vom Teigzustand und vom Endergebnis.
Jeder Post = ein Los. Je mehr Beiträge ihr einreicht, desto höher sind eure Chancen auf eine eigene Getreidemühle.
Die Auslosung: Wir bleiben ganz traditionell: Jeder Kommentar wird auf ein Zettelchen geschrieben und wandert in eine Box. Am Ende des Gewinnspiels ziehen wir Online die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner – wie beim Lotto, nur viel köstlicher!
Wichtig: Nicht das schönste oder aufwendigste Brot gewinnt – allein die Teilnahme zählt. Es geht um die Freude am Backen, ums Teilen und um die Begeisterung für Vollkorn.
Teilnahmebedingungen:
Zeitraum: 1.10. – 31.10.2025
Teilnahmeberechtigt: Personen mit Wohnsitz in Österreich oder Deutschland
Mehrfachteilnahme möglich: Jedes eingereichte Vollkornbrot oder -gebäck ist ein neues Los
Teilt die Freude:
Wir wünschen uns eine große Gemeinschaft voller Backleidenschaft. Erzählt Freundinnen, Freunden, Familie und allen Brotbegeisterten von diesem Gewinnspiel – denn Backen bedeutet teilen, und die Freude wächst, je mehr Menschen mitmachen.
Holt euch das frisch geerntete Korn, heizt den Ofen vor und zeigt uns eure Vollkorn-Kreationen. Wir freuen uns auf viele unterschiedliche Brote und Gebäcke, die eines gemeinsam haben: Sie sind Ausdruck echter Handarbeit, Wertschätzung und Liebe zum Korn.
Vielleicht mahlt schon bald eure eigene KOMO Mühle das Getreide von Bongu für euer nächstes Brot.
Herzlichst, Dietmar
Die 10 glücklichen Gewinner:innen stehen nun fest! Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer.
Eure Preise sind unterwegs – viel Spaß damit und danke fürs Mitmachen!
(Hinweis: Wir übernehmen keine Haftung für technische Probleme bei der Teilnahme. Deine Daten wurden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels verwendet und danach gelöscht. Es besteht kein Anspruch auf Gewinn, Barauszahlung oder Umtausch. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.)
We’ve long admired the super talented gluten-free chef and baker Aran Goyoaga. But our status went from fans to super fans last year when she posted a video of the fluffiest gluten-free dinner rolls we had ever seen. They looked like fluffy, dreamy clouds — how could they possibly be gluten-free?! We wanted to reach through the screen to make sure they were real (translation: eat the whole pan 🤤).
Then earlier this year, Aran announced she was writing a new cookbook(!!) and we nearly started doing cartwheels.
Fall has three essentials: cozy sweaters, warming soups, and PUMPKIN BREAD! Whether your fond memories of this spice-filled treat are from Starbucks, Grandma’s house, or your favorite box mix, we’re bringing you alllll the nostalgia! This homemade gluten-free + dairy-free pumpkin bread is FLUFFY, tender, spice-filled, and has the perfect balance of sweetness and pumpkin flavor!
Just 1 bowl and simple ingredients required for this fall classic.
Rustikale Dinkelweckerl gewinnen ihren besonderen Charakter aus einer Kombination bewährter Vorteigführungen und durchdachter Resteverwertung. Den Grundstein für Frischhaltung und eine lockere Krume legt ein Poolish, der über Nacht reift. Diese Vorstufe bringt nicht nur Stabilität in den Teig, sondern sorgt für eine gleichmäßige Porung und ein saftiges Mundgefühl, das auch am Folgetag noch überzeugt.
Um die geschmackliche Dimension zu erweitern, wird dem Hauptteig eine kleine Menge alten Roggenanstellguts beigefügt. Dieser Zusatz erfüllt gleich mehrere Funktionen: Er verleiht der Krume eine feine Säurenote, intensiviert das Aroma und dient gleichzeitig als nachhaltige Resteverwertung überschüssiger Anstellgutmengen. In Kombination mit der nussigen Grundnote des Dinkels entsteht ein vielschichtiges Geschmacksprofil, das über den klassischen Weckerlcharakter hinausgeht.
Besonders interessant wird das Ergebnis, wenn der Teig zusätzlich eine kühle, lange Gare durchläuft. Während dieser Ruhezeit entwickeln sich komplexe Aromastoffe, die für Tiefe und Nuancenreichtum sorgen. Gleichzeitig gilt es jedoch, die Reifezeiten der Vorteige im Blick zu behalten: Ist eine kühle Endgare von 12–18 Stunden vorgesehen, sollte das Poolish nicht älter als 12 Stunden sein. Andernfalls besteht die Gefahr einer Fremdgärung, die unerwünschte Nebengeschmäcker, eine schwache Gärstabilität und einen geringen Ausbund zur Folge haben kann. Grundsätzlich gilt: Je länger die geplante Endgare, desto kürzer sollte die Reifezeit des verwendeten Poolish ausfallen, um ein harmonisches Gesamtergebnis zu sichern.
Das Resultat sind Dinkelweckerl mit rustikalem Charakter, klarer Aromatik und verbesserter Frischhaltung. Das Zusammenspiel aus Poolish, Roggenanstellgut und sorgfältig abgestimmter Fermentation macht dieses Gebäck zu einer gelungenen Verbindung von handwerklicher Präzision und nachhaltiger Backpraxis – ein Beleg dafür, dass sich mit wenigen, gezielten Schritten ein deutlicher Geschmacks- und Qualitätsgewinn erzielen lässt.
Rezept
für ein Teiggewicht von 1928g / 20 Stk zu je 96g
Poolish
150g
Dinkelmehl 630
150g
Wasser 15°C
2g
Hefe
Hefe im Wasser auflösen und mit Dinkelmehl klumpenfrei vermischen.
Anschließend 12 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.
Hauptteig
900g
Dinkelvollkornmehl
303g
reifes Poolish
470g
Wasser 15°C
200g
Roggenanstellgut
25g
Salz
20g
Malz
10g
Hefe
Herstellung
Alle Zutaten im All-in-Verfahren in die Rührschüssel geben.
Den Teig 7–8 Minuten auf langsamer Stufe mischen. Nicht schnell kneten
Nach dem Mischen den Teig 60 Minuten ruhen lassen (Teigreife).
Teig teilen und locker schleifen.
Abgedeckt weitere 30–45 Minuten entspannen lassen.
Die Teiglinge nun formen: zusammenfalten und mit dem Schluss nach unten auf ein bemehltes Leinentuch absetzen.
Gare bei langer, kühler Lagerung
Bei langer, kühler Gare die Teiglinge zuerst nicht abgedeckt mit Plastikfolie in den Kühlschrank stellen.
Nach 60 Minuten die Teiglinge mit Plastikfolie abdecken.
Endgare im Kühlschrank: 8–15 Stunden.
Gare bei Raumtemperatur
Teiglinge 45 Minuten abgedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen.
Vorbereitung zum Backen
Vor dem Backen die Teiglinge mit dem Schluss nach oben auf ein Backblech setzen.
Backen
Im vorgeheizten Ofen bei 240 °C (Ober-/Unterhitze) 15–17 Minuten backen.
Whether you’re ready for fall or hanging onto the last days of summer, we’ve got just the salad for the season! This lemony chopped cauliflower salad has the bright, crunchy, refreshing elements of summer coating a comforting fall veggie. The best part? It’s studded with pops of sweet dates!
Made in 1 bowl in just 10 minutes, it’s a quick & easy side perfect for late-summer picnics or pairing with your favorite protein for a simple lunch or dinner.
Cosmic Bread – niemand nennt ein Brot so. Aber wenn man dieses Brot aus dem Ofen holt und es betrachtet, fragt man sich unweigerlich: Wie sollte man es sonst nennen? Es sieht aus wie ein Komet, der aus den Weiten des Alls gekommen ist und gerade beim Eintritt in die Atmosphäre verglüht ist – wild, schwarz und voller Energie. Ein außergewöhnliches Brot, das in der Gastronomie und bei besonderen kulinarischen Anlässen für Aufsehen sorgt.
Sein besonderer Charakter entsteht durch die Färbung mit Sepia. So bekommt die Krume eine tiefschwarze Farbe, während das Innere locker und saftig bleibt, mit einer offenen, leicht glasigen Porung. Beim Backen reißt die Kruste auf und bildet ein wildes Muster, das an die Spur eines Kometen erinnert.
Dieses Brot ist ideal für besondere Momente. In der gehobenen Küche passt es perfekt als Begleitung zu Fisch, Meeresfrüchten oder feinen Vorspeisen. Aber auch zu Hause macht es Eindruck und sorgt für Gesprächsstoff. Gäste merken sofort, dass hier jemand mit Liebe zum Detail gebacken hat.
Die Farbe ist tiefschwarz, fast wie Kohle, doch die Krume bleibt weich und saftig. Der Geschmack ist mild mit einer feinen Umami-Note durch die Sepia. Die Kruste ist knusprig und bekommt beim Abkühlen feine Risse, die den typischen „Kometen-Look“ ausmachen. Ein Brot, das durch seine Saftigkeit und seine offene Krume beeindruckt, hebt sich noch mehr ab, wenn es im Kontrast belegt wird – zum Beispiel mit frischem Lachs und einer feinen Wasabi-Creme. Hier zeigt sich, dass das Auge bekanntlich mitisst.
Damit das Brot diese besondere Struktur bekommt, braucht es einen Teig mit hoher Hydration und eine lange Teigführung. So entsteht das lockere Innere mit großen, unregelmäßigen Poren. Dieser Effekt sorgt nicht nur für eine schöne Optik, sondern auch für ein angenehm leichtes Mundgefühl.
Das Kometenbrot ist nichts Alltägliches. Es ist perfekt für Feiern, besondere Gäste oder für alle, die einmal etwas Außergewöhnliches servieren möchten. Ob als Begleiter zu edlen Gerichten, als Basis für kreative Canapés oder ganz einfach mit etwas Butter – dieses Brot bleibt in Erinnerung.
Rezept
für ein Teiggewicht von 1457g / 3 Stück zu je 486g Teigeinlage
Der Teig kann auf zwei verschiedene Arten hergestellt werden. Die erste ist die klassische Methode: Alle Zutaten kommen gleichzeitig in die Knetschüssel („All-in“) und werden gemischt, bis der Teig sich von der Kesselwand löst. Bei dieser Variante liegt die Mischzeit bei etwa 5 bis 6 Minuten, gefolgt von 6 bis 9 Minuten intensivem Kneten.
Die zweite Methode kann für manche deutlich einfacher sein: Zuerst wird ein Fermentolyseteig hergestellt. Nach der Ruhezeit werden Salz, Sepiapaste und Hefe zugegeben, und der Teig wird so lange geknetet, bis er sich von der Kesselwand zu lösen beginnt. Dann wird wieder auf langsame Stufe geschaltet, und das reife Poolish – direkt aus dem Kühlschrank untergeknetet. Anschließend wird weitergeknetet, bis der Fenstertest bestanden ist.
Bei beiden Varianten wird nach der Teigherstellung der Teig in eine geölte Teigwanne gegeben. Nach 30 Minuten erfolgt das erste Falten, nach weiteren 30 Minuten ein zweites Mal. Anschließend kommt der Teig, gut abgedeckt, für 12 bis 18 Stunden in den Kühlschrank bei 4 bis 5 °C. Diese kalte Gare sorgt für eine schöne Aromabildung und die gewünschte offene Krume.
Am nächsten Tag wird der Teig aus dem Kühlschrank genommen und darf bei Raumtemperatur etwa eine Stunde akklimatisieren. Danach wird er auf eine bemehlte Arbeitsfläche gekippt und in drei gleich große Stücke geteilt. Jedes Teigstück wird schonend-rustikal zusammengefaltet und mit dem Teigschluss nach unten in einen bemehlten Gärkorb gelegt. Die Stückgare dauert je nach Raumtemperatur etwa 45 bis 60 Minuten.
Gebacken werden die Teiglinge bei 230 °C mit kräftigem Schwaden. Nach dem Einschießen sollte der Dampf im Ofen bleiben, bis der Ausbund schön aufreißt. Die gesamte Backzeit liegt bei 27 bis 30 Minuten, wobei die letzten Minuten mit leicht geöffneter Ofentür erfolgen können, um eine kräftige Kruste zu bekommen.
INFO:
Immer wieder liest man in Kommentaren, dass Teige sich “schwer auskneten” lassen und „zu weich“ sind. Das liegt daran, dass Rezepte in diesem Blog bewusst mit der Wassermenge am oberen Limit kalkuliert sind. Nur an der Grenze der Hydration entstehen die besonderen Effekte von offener Porung und langer Frischhaltung. Natürlich kann jeder die Wassermenge nach seinem Empfinden reduzieren. Wer unsicher ist oder gerade erst beginnt, sollte zunächst etwas weniger Wasser verwenden und die Menge erst mit wachsender Erfahrung steigern. Wichtig ist auch die Qualität des Mehls: Nur hochwertige Mehle können hohe Wassermengen gut aufnehmen und stabil halten. Eine bewährte Methode für Einsteiger ist die sogenannte Bassinage. Dabei wird ein Teil des Wassers erst später, während des Knetens, nach und nach zugegeben. So lässt sich eine hohe Hydration kontrolliert und sicher erreichen.
The perfect late-summer weeknight dish is here: Garlicky Cherry Tomato Pasta with White Beans! It’s a go-to in our kitchen when we’re craving something simple yet nourishing. Featuring salty kalamata olives, burst cherry tomatoes, creamy white beans, and our BFF kale, it’s a vibrant dish packed with textures, flavors, protein, and fiber.
Vegan, gluten-free optional, and just 10 ingredients and 25 minutes required. Let’s make dinner!
This simple dish begins with getting your favorite pasta cooking on the stovetop.
Es gibt Gebäcke, die überraschen uns nicht nur im Geschmack, sondern auch in der Textur. Die tourierten Käseweckerl gehören definitiv in diese Kategorie! Außen herrlich aromatisch und knusprig, innen zart und buttrig – ein echter Hochgenuss für alle, die Käse lieben.
Doch was macht diese Weckerl so besonders? Es ist die Kombination aus einem klassischen Brötchenteig und der raffinierten Technik des Tourierens – genauer gesagt, die Blitzblätterteig-Methode.
Der Ausgangspunkt ist ein lockerer Brötchenteig, der nach dem Kneten eine kleine Pause bekommt. Dann kommt der spannende Teil: Wir holen die Butter ins Spiel! Statt sie in einem Stück einzuschlagen, wird sie in kleinen Stücken auf den Teig gelegt. Anschließend beginnt die „Tour“ – das mehrmalige Falten des Teigs:
Eine doppelte Tour
Eine einfache Tour
So entstehen die feinen, buttrigen Schichten, die später für den einzigartigen Biss sorgen.
Nach dem Tourieren darf der Teig eine kurze Ruhephase einlegen. Das ist nicht nur eine Verschnaufpause für dich, sondern auch ein wichtiger Schritt für den Geschmack und die Verarbeitung. Danach wird der Teig auf eine Dicke von etwa 15-20 mm ausgerollt.
Jetzt kommt der kreative Part: Schneiden nach Lust und Laune! Ob gleichmäßige Quadrate oder Dreiecke (Stückgewicht ca. 80-100g) – mit dem Pizzaroller geht das ruckzuck.
Vor dem Backen werden die Teiglinge mit etwas Wasser bestrichen und in eine Mischung aus geriebenem Käse und Kürbiskernen getunkt.
Diese Weckerl sind ein kleines Stück Glück. Sie bieten ein völlig neues Geschmackserlebnis – buttrig-zart, aromatisch und voller Charakter. Schon der Duft, wenn die Weckerl im Ofen goldbraun aufgehen, lässt dir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Perfekt als Snack, zum Frühstück oder als Highlight auf dem Buffet.
Und das Beste: Mit der Blitzblätterteig-Methode sparst du dir perfektes Tourieren und hast trotzdem ein Ergebnis, das schmeckt, als wäre es direkt aus einer französischen Boulangerie.
Wer einmal in ein frisch gebackenes touriertes Käseweckerl beißt, wird verstehen, warum sich der Aufwand lohnt. Ein Mundgefühl zum Verlieben, ein Geschmack, der bleibt – und garantiert ein Rezept, das du immer wieder backen wirst!
Rezept
für ein Teiggewicht von 1970g / 24 Stk Käseweckerl zu je 82g Teigeinlage
Zutaten
1000g
Weizenmehl Type 550/700
500g
Wasser 4°C
100-140g
Sauerteigreste (Anstellgut oder überschüssiger Sauerteig vom Füttern)
Butter kalt in 1-2cm Stückchen geschnitten (wichtig – Butter muss direkt aus dem Kühlschrank verwendet werden)
Herstellung
Aus Mehl, Wasser, Sauerteigresten, Brötchenmalz, Hefe und Salz einen glatten Teig herstellen. Dieser Teig darf etwas kürzer ausgeknetet werden als ein klassischer Brötchenteig – drei Minuten langsam und fünf bis sechs Minuten schnell kneten reichen völlig aus.
Den Teig anschließend auf etwa 2 cm Dicke ausrollen und zu einem rechteckigen Teigfleck formen. Abgedeckt für ca. 60 Minuten im Kühlfach bei -15 °C ruhen lassen. Danach die Butterstückchen auf eine Hälfte des Teiges auflegen, die andere Hälfte darüberklappen und den Teig ausrollen. Nun eine doppelte Tour und anschließend eine einfache Tour einarbeiten. Wichtig: Nach der letzten Tour sollte der Teig eine Dicke von 3 cm haben – das gewährleistet ein schnelles und gleichmäßiges Durchkühlen.
Es folgt eine weitere Kühlphase von etwa 60 Minuten bei -18 °C. Danach den Teig auf 1,5–2 cm Dicke ausrollen. Dabei darauf achten, dass er rechteckig bleibt und die Größe etwa 28 x 42 cm beträgt. Bei einer quadratischen Einteilung ergibt das 4 x 7 Stück (Stk 7x7cm).
Nach dem Einteilen die Teigstücke mit Wasser bestreichen und in eine Kürbis-Käse-Mischung tunken. Mit Abstand auf ein Backblech setzen und mit Folie oder Plastik abdecken.
Die Endgare erfolgt bei Raumtemperatur für ca. 75–90 Minuten. Anschließend bei voller Gare mit Schwaden backen: 17–18 Minuten bei 235 °C bei gleichbleibender Hitze.
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The result is super delicious and requires just 3 ingredients and 25 minutes. Let us show you how it’s done!
How to Make Crispy Oven Roasted Okra
What’s the secret to the BEST oven roasted okra that isn’t slimy at all?
Bierkruste – ein Brotbaguette, das seinen Namen verdient. Außen kräftig, rustikal, aromatisch. Innen wild, offen, luftig – die grobe Porung ein Ergebnis von Zeit, Gefühl und konsequentem Teigmanagement. Die Basis: eine Kombination aus Poolish und Weizensauer, zwei Vorteige, die sich nicht in den Vordergrund drängen, aber gemeinsam für Struktur, Standfestigkeit und ein fein abgestimmtes Aromenspiel sorgen.
Dann kommt das Bier – nicht irgendeines, sondern eines mit Seele: malzig, leicht gehopft, charaktervoll. Es wird im Hauptteig eingebunden, nicht dominant, aber stets präsent. Der Teig wird intensiv ausgeknetet, besitzt hohe Hydration, wird kaum bearbeitet und reift in der Wanne im Kühlschrank – kein Entgasen, nur Dehnen, Falten, Warten.
Die Form? Länglich, schmal, fast wie ein kleines Baguette, aber frecher, rustikaler – mit Ausbund, der aufreißt wie gewollt ungewollt. Gebacken wird heiß, mit ordentlich Dampf, und dann – nach dem vollständigen Auskühlen – ein zweites Mal: ein kurzes Aufflammen im Ofen, damit die Kruste noch einmal nachlegt. Und genau da passiert Magie. Malzaromen rösten sich tief ein, der Hopfen zieht nach, die Kruste wird röscher und voller Geschmack. Innen bleibt alles mild und saftig. Kein Gewürz, kein Schnickschnack – allein Fermente und Bier sorgen für Tiefe.
Passt perfekt zur Zwischenjause, zu kräftigem Käse, zu Geräuchertem – oder einfach nur mit Knabberwurst. Die Bierkruste ist ehrliches Handwerk. Und doppelt gebacken ist sie einfach doppelt gut.
Rezept
für ein Teiggewicht von 2085g / 10 Stk zu je 209g Teigeinlage
1. Autolyse-Phase Poolish, Bier und Weizenmehl in der Knetmaschine ca. 3 Minuten langsam mischen, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind. Den Teig anschließend abgedeckt für 30 Minuten zur Autolyse stehen lassen. Diese Phase fördert die Teigentwicklung und sorgt später für eine bessere Struktur.
2. Salz, Hefe und Weizensauerteig einarbeiten Nach der Autolyse Salz und Hefe zugeben und den Teig etwa 6 Minuten langsam weiterkneten. Sobald sich der Teig von der Kesselwand löst, wird der Weizensauerteig hinzugefügt. Zunächst langsam einmischen, anschließend den Teig 6–8 Minuten schnell kneten, bis er gut ausgeknetet ist und eine stabile, dehnbare Struktur aufweist.
3. Stockgare & Dehnen/Falten Den Teig in eine leicht geölte Teigwanne geben. Nach 30–40 Minuten einmal dehnen und falten, um die Struktur weiter zu kräftigen. Danach reift der Teig abgedeckt für 12–15 Stunden im Kühlschrank bei 4 °C. Diese kalte, lange Gare sorgt für Aroma und eine offene Porung.
4. Akklimatisieren und Portionieren Nach der Reifezeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und etwa 1 Stunde bei Raumtemperatur (ca. 18 °C) akklimatisieren lassen. Anschließend vorsichtig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche kippen und in gleichmäßige, rechteckige oder quadratische Teigstücke abstechen – auf eine gleichmäßige Größe achten, um ein gleichmäßiges Backergebnis zu erzielen.
5. Vorformen und Entspannung Die abgestochenen Teigstücke behutsam zu einem lockeren Zylinder aufziehen/falten ohne dabei zu viel Spannung einzubringen. Abgedeckt etwa 30 Minuten entspannen lassen.
6. Formen und Stückgare Nach der Entspannungsphase werden die Teiglinge nochmals auf Spannung gefaltet. Dabei sollte möglichst wenig (oder gar nicht) in die Länge gerollt werden – stattdessen falten und leicht in Form ziehen. Mit dem Teigschluss nach unten auf bemehlte Leinentücher legen und zur Stückgare stellen.
7. Backen Zum Backen die Teiglinge umdrehen, sodass der Schluss oben liegt. Nach Wunsch leicht mit einem scharfen Messer einritzen. In einem auf 240-245 °C vorgeheizten Ofen mit kräftigem Schwaden backen. Die Backzeit beträgt ca. 15–18 Minuten, je nach gewünschtem Bräunungsgrad.
8. Optional: Zweites Backen für maximale Kruste Für extra Knusprigkeit und intensive Krustenaromen kann die Bierkruste nach dem vollständigen Auskühlen ein zweites Mal aufgebacken werden. Dafür bei 250 °C für 3–4 Minuten nochmals in den Ofen geben. Danach direkt servieren – warm ist sie ein echtes Aromawunder.
Hinweis: Warum kam der Weizensauer erst später rein? Ganz einfach: Ich hatte von Anfang an eine Flasche Bier (500 g) für den Teig eingeplant – die sollte den Ton angeben. Geplant war nur ein Poolish, keine zweite Fermentationsstufe. Doch nach der ersten Knetphase war klar: Der Teig war zu fest, zu bockig. Wasser nachkippen? Kam nicht in Frage. Aber reifer Weizensauer war noch im Kühlschrank – perfekt gereift, einsatzbereit. Also rein damit, erst langsam, dann mit Power eingeknetet. Der Rest ist Geschichte – das Ergebnis spricht für sich. Und damit das auch bei dir klappt, ist diese Version genau so wie’s passiert ist: die originale, ungefilterte Herstellung.
Does it feel like an oven outside? Are your peaches all about to ripen at the same time? We have just the recipe your summer needs: this Frozen Peach Daiquiri!
This refreshing, naturally sweet, tropical-tasting drink is super easy to make in just 5 minutes with 5 ingredients. Bonus? It works beautifully with or without alcohol. The choice is yours, friend! Let’s get blending!
How to Make a Peach Daiquiri
This frozen peach daiquiri could not be simpler to make (or more satisfying to drink 😉)!
Im Internet werden Croissants in allen Variationen gebacken, gefüllt, glasiert und mit Perfektion inszeniert. Überall sieht man buttrige Kunstwerke mit hauchdünnen Schichten, makelloser Blätterung und glänzender Oberfläche. Doch wer sagt eigentlich, dass Genuss nur mit Perfektion zu tun hat?
Ich möchte heute eine Alternative zeigen. Eine Methode, die einfacher und handwerklich geblieben ist – und trotzdem in puncto Geschmack ganz weit vorne liegt: Butterkipferl aus meinem Lehrbetrieb. Rustikal, bodenständig, aromatisch. Genau wie ich sie in meiner Lehre gelernt habe.
Anstelle eines klassischen Croissant-Teiges mit all seinen Details kommt hier ein einfacher Brötchenteig zum Einsatz. Nichts Kompliziertes, keine Vorteige oder langes Vorbereiten.
Damit das anschließende tourieren der Butter auch Anfängern gelingt, gibt es einen kleinen, aber sehr hilfreichen Trick: Die Butter wird mit etwa 10-15 % Weizenmehl angeknetet. So entsteht eine geschmeidige Butterplatte, die sich leichter verarbeiten lässt und beim Ausrollen nicht bricht oder durch den Teig drückt. Eine Methode, die in vielen kleinen Bäckereien seit Generationen so gemacht wird.
Touriert wird ganz klassisch mit einer einer einfachen und doppelten Tour. Kein großes Hexenwerk, kein stundenlanges Kühlen zwischen den Schritten – nur ein bisschen Geduld und das Gefühl für den Teig.
Optisch erinnern die Butterkipferl eher an gute, alte Handwerkskunst als an glattpolierte Schaufensterware. Sie sind rustikal, haben Ecken und Kanten – aber sobald sie aus dem Ofen kommen, verströmen sie diesen Duft, bei dem man weiß: Das wird gut.
Und geschmacklich? Ein Hochgenuss. Außen leicht knusprig, innen weich und feinporig, mit diesem unverwechselbaren Butteraroma, das man so schnell nicht vergisst.
Diese Butterkipferl brauchen keine Perfektion, keine Glanzlasur, keinen Hype. Sie brauchen nur gute Zutaten, ein bisschen Zeit – und die Freude an ehrlicher Handarbeit. Wer sie einmal probiert hat, wird sie lieben. Versprochen.
Rezept
für ein Teiggewicht von 1975g / 24 Stk Kipferl zu je 82g Teigeinlage
Aus Mehl, Wasser, Brötchenmalz, Hefe und Salz einen glatten Teig herstellen. Der Teig kann etwas kürzer ausgeknetet werden als klassischer Brötchenteig. Drei Minuten langsam und fünf bis sechs Minuten schnell kneten reicht aus.
Den Teig anschließend abgedeckt für etwa 60 Minuten im Kühlfach bei -15°C ruhen lassen. In dieser Zeit kann sich das Klebergerüst entspannen und der Teig wird abgekühlt, was das spätere Tourieren mit Butter erleichtert (bitte das Teigstück im flachen Zustand einkühlen – dies gewährleistet ein gleichmäßiges Abkühlen des Teiges).
Während der Teig im Kühlfach ruht und abkühlt, die Butterplatte vorbereiten. Dafür die Butter mit Weizenmehl verkneten, bis eine geschmeidige, gut formbare Butter-Mehlteig entsteht. Diese anschließend zu einer Butterplatte von etwa 25 mal 25 cm formen und im Kühlschrank für mindestens 1-2 Stunden zwischenlagern.
Den gekühlten Teig zu einem Rechteck ausrollen und die vorbereitete Butterplatte mittig auflegen. Die Seiten des Teiges darüber klappen und leicht andrücken. Anschließend eine einfache und eine doppelte Tour geben. Zur genauen Technik kann diese Videoanleitung hilfreich sein.
Nach dem letzten Touriervorgang den Teig bereits auf ein Maß von etwa 32 mal 48 cm ausrollen. Den Teig abgedeckt mit Plastik im Kühlschrank für weitere 60 Minuten entspannen lassen.
Sobald der Teig gut durchgekühlt ist, diesen mit einem Pizzaschneider in quadratische Teigecken einteilen (4×6 Stk). Wenn die Butter im Teig gleichmäßig durchgekühlt ist, können die tourierten Quadrate mit einem Rundholz zu (fast)ovalen Teigflecken ausrollen. Dabei ähnlich wie bei der Formgebung von Salzstangerl vorgehen, nur nicht zu dünn. Die gewünschte Größe liegt bei etwa 10 x 20 cm.
Nun die Teigflecken aufrollen, zu Kipferln formen und mit etwas Abstand auf ein Backblech setzen. Abgedeckt reifen die Kipferl nun, bis sie sich mindestens im Volumen verdoppelt haben.
Die Butterkipferl werden mit Schwaden bei 240 °C fallend auf 230 °C für etwa 16 bis 18 Minuten gebacken, bis sie eine goldbraune Farbe angenommen haben.
Der Black Fire Burger istmehr als nur ein Burger – er ist ein Statement. Schon beim ersten Blick zieht der rustikale und feurige Look mit seiner charakteristischen dunklen Oberfläche alle Blicke auf sich. Die Basis bildet ein luftig-weicher Briochebun, der mit Sepiapaste verfeinert wurde. Das sorgt nicht nur für die markante, tiefschwarze Farbe, sondern auch für eine zart-herzhafte Geschmacksnote, die perfekt mit kräftigem Burgerbelag harmoniert.
Sobald der Bun seine optimale Gare erreicht hat, wird er mit einer sogenannten Tigerpaste abgestrichen – eine fermentierte Reismehl Mischung, die beim Backen für eine aufreißende, fleckige Oberfläche sorgt. Dieser Effekt verleiht dem Bun nicht nur seine typische „Tigerkruste“, sondern unterstreicht auch das handwerkliche und wilde Erscheinungsbild.
Bevor der Bun in den Ofen wandert, folgt das Finish: eine ordentliche Portion grob gemahlener schwarzer Pfeffer, großzügig aufgestreut. Der Pfeffer bringt beim Backen eine aromatische Schärfe mit, die sich wunderbar mit dem soften Briocheteig ergänzt.
Das Ergebnis: Ein optisch markanter, geschmacklich komplexer Bun, der jedem Burger ein unverwechselbares Profil verleiht. Für Burgerfans, Streetfood-Enthusiasten und alle, die das Besondere suchen, ist der Black Fire Burger ein absolutes Must-have – innen soft, außen wild, geschmacklich on point.
Rezept
für ein Teiggewicht von 1937g / 14 Burger zu je 138g Teigeinlage
Poolish
200g
Wasser 5°C
200g
Weizenmehl Type 550/700
2g
Hefe
Hefe im Wasser auflösen und anschließend mit Weizenmehl klumpenfrei verrühren. Anschließend im Kühlschrank 12-36Std reifen lassen.
Hauptteig
800g
Weizenmehl Type 550/700
402g
reifes Poolish
100g
Roggen- oder Weizenanstellgut direkt aus dem Kühlschrank
Alle Zutaten des Hauptteigs werden im All-in-Verfahren verarbeitet. Der Teig wird 5 Minuten langsam und anschließend 7–8 Minuten schnell geknetet. Wichtig ist, dass sich der Teig vollständig von der Kesselwand löst – das garantiert eine geschmeidige, elastische Struktur.
Nach dem Kneten den Teig abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen (Teigreife). Anschließend in gleich große Portionen teilen und zu runden Kugeln schleifen.
Die Teigkugeln mit etwas Abstand auf ein Backblech setzen und mit Folie oder Teigabdeckung abgedeckt zur Stückgare stellen. Die Stückgare dauert je nach Raumtemperatur 90 bis 120 Minuten.
2. Tigerpaste vorbereiten
Sobald die Teiglinge etwa halbgar sind, wird die Tigerpaste angesetzt. Dazu wird Reis im Mixer fein vermahlen. Anschließend alle Zutaten klumpenfrei verrühren.
Tipp: Die Hefe für die Paste am besten vorher vollständig im Wasser auflösen – das sorgt für eine gleichmäßige Hefeverteilung und ein gleichmäßiges Aufreißen der Kruste.
3. Finish: Paste und Pfeffer
Bei voller Gare wird die Tigerpaste auf die Buns aufgetragen. Am besten eignet sich dafür eine Teigspachtel, um die Paste gleichmäßig zu verteilen.
Direkt nach dem Auftragen der Paste wird grob gemahlener, frisch gemörserter schwarzer Pfeffer aufgestreut. Der Pfeffer rundet die Oberfläche geschmacklich ab und sorgt für die typische, leicht karamellisierte Schärfe.
4. Backen
Die Buns werden bei 240 °C Ober-/Unterhitze gebacken. Wichtig: Zuerst 3–4 Minuten ohne Schwaden anbacken – das erzeugt Spannung in der Oberfläche.
Anschließend kräftig schwaden, damit die Tigerpaste kontrolliert aufreißt und das typische Tigermuster entsteht. Die Ofentemperatur nun auf 230 °C reduzieren.
Die Gesamtbackzeit beträgt etwa 16–17 Minuten.
Ergebnis
Ein optisch einzigartiger Bun mit rustikaler, aufgebrochener Oberfläche, feiner Pfefferkruste und aromatischer Tiefe durch die Sepiapaste. Der Black Fire Burger Bun ist ein echter Blickfang – perfekt für kreative Burgerideen, Gourmetküchen und Foodtruck-Innovatio
Simple methods and BIG flavor collide in this Lemony Quinoa Kale Salad with Crispy Chickpeas! It’s zesty and sweet, full of crunch, and packed with wholesome ingredients. With minimal cooking required, it’s the perfect meal for summer or a quick meal prep session.
Just 10 ingredients and 30 minutes stand between you and this satisfying, flavorful, healthy meal!
How to Make This Lemony Quinoa Kale Salad
This quinoa kale salad comes together in a few simple steps that flow seamlessly:
Soak sun-dried tomatoes in hot water if they’re especially dry and hard.
Brot ist mehr als nur ein Grundnahrungsmittel – es kann auch ein Kunstwerk sein. Mit dem „Artistic Bread“ gelingt genau das: ein Brot, das durch seine außergewöhnliche Optik begeistert und geschmacklich überzeugt. Und das Beste daran? Mit etwas Planung und wenigen Handgriffen lässt sich dieses Kunstwerk auch zu Hause umsetzen.
Das Besondere am Artistic Bread ist die Kombination aus einem aromatischen, weichen Hauptteig und einer optisch auffälligen Ummantelung in Netzform. Dabei geht es nicht nur um Ästhetik – die Ummantelung hat auch eine funktionale Rolle, die den Teigling während der Reifephase stabilisiert.
Der Hauptteig – weich, aromatisch, flexibel
Die Basis bildet ein weicher Weizenteig. Dieser wird sorgfältig geknetet und darf anschließend ausreichend reifen, um sein volles Aroma zu entfalten. Nach der Teigreife wird der Teigling zu einer runden Kugel geformt.
Unmittelbar nach dem Formen wird der Teigling mit einem Teiggitter aus einem gut ausgekneteten Kleingebäckteig ummantelt. Dieser sorgt nicht nur für das charakteristische Erscheinungsbild, sondern fungiert gleichzeitig als Stütze: So kann der Teigling ohne Gärkörbchen direkt in die kalte, lange Gare gestellt werden.
Durch das elastische Teiggerüst der Ummantelung bleibt der Teigling formstabil, läuft nicht breit und kann nach vollständiger Reife direkt in den Ofen geschoben werden – ohne dass er an Volumen verliert.
Ein entscheidender Punkt ist die volle Teigreife. Wird das Brot zu früh gebacken, kann es passieren, dass sich der Teigling beim Backen unkontrolliert nach oben zieht – wie ein aufgeblasener Ball. Nur bei vollständiger Reife bleibt die elegante Netzstruktur erhalten und das Brot entwickelt eine schöne, gleichmäßige Optik.
Das „Artistic Bread“ ist mehr als nur ein Brot – es ist ein echter Hingucker. Ideal als Highlight auf dem Buffet, als Geschenk oder einfach, um Gäste und Familie zu beeindrucken. Es verbindet Handwerkskunst mit Design und bleibt dabei unkompliziert in der Herstellung.
Rezept
für ein Teiggewicht von 2110g / 4 Stk zu je 528g Teigeinlage (ohne Teignetz)
Zutaten für Quellstück
220g
Wasser 40-50°C
50g
getrocknetes und fein vermahlenes Restbrot
30g
Sojaschrot oder Goldleinsamen
30g
Leinsamen
40g
Weizen- oder Roggenschrot (auch Dinkel)
10g
dunkles Röstmalz (nicht zwingend)
Alles miteinander vermischen und 3-4 Std bei Raumtemperatur quellen lassen. Sollte das Quellstück schon am Vortag ansetzt werden, dann bitte im Kühlschrank stellen.
1. Hauptteig
1000g
Weizenmehl Type 550/700 oder T65
700g
Wasser 5-7°C
25g
Salz
5g
Hefe
380g
eingeweichtes Quellstück
2. Teignetz für Ummantelung
250g
Weizenmehl Type 550/700 oder T65
140g
Wasser 4°C
6g
Salz
3g
Hefe
5g
Öl
Herstellung – Artistic Bread
Teig 1 – Hauptteig (Autolyse-Teig)
Autolyse: Aus dem Mehl, Wasser und dem vorbereiteten Quellstück wird ein Autolyseteig hergestellt. Dazu alle Zutaten 3 Minuten langsam mischen und anschließend 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Hauptknetung: Nach der Autolyse Salz und Hefe hinzufügen und den Teig 7 Minuten langsam weiterkneten. Danach so lange auf mittlerer bis schneller Stufe kneten, bis sich der Teig vollständig von der Kesselwand löst (ca. 3–7 Minuten, je nach Knetmaschine).
Stockgare: Den fertigen Teig in eine geölte Teigwanne geben. Nach 30 Minuten Ruhezeit wird der Teig einmal gefaltet, um Struktur aufzubauen. Anschließend ca. 70-90 Minuten Teigreife.
Teig 2 – Teiggitter/Ummantelung
All-in-Verfahren: Alle Zutaten werden zusammen in die Knetmaschine gegeben und 5 Minuten langsam, anschließend 5–6 Minuten schnell geknetet, bis ein gut ausgekneteter, elastischer Teig entsteht.
Teigruhe & Portionieren: Den Teig 15 Minuten entspannen lassen, danach in vier gleich große Stücke teilen und rund schleifen. Anschließend die Kugeln abgedeckt 30–45 Minuten ruhen lassen.
Weiterverarbeitung des Hauptteiges
Während der zweite Teig ruht, hat der Hauptteig genügend Reifezeit erreicht. Diesen nun ebenfalls in vier gleich große Stücke teilen und zu runden Teigkugeln formen. Abgedeckt zur Seite stellen.
Formen & Gitter auflegen
Die Kugeln aus Teig 2 (Teiggitter) auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu ovalen Teigplatten (ca. 10 × 20 cm) ausrollen.
Mit einemGitterschneiderunter leichtem Druck einschneiden, sodass ein dekoratives Netz entsteht.
Die vorbereiteten Teignetze vorsichtig über die Teigkugeln des Hauptteiges legen und mit ausreichend Abstand auf ein Backblech setzen.
Tipp: Wer möchte, kann die Hauptteigkugeln vor dem Auflegen des Gitters mit Wasser bestreichen und in Saaten wälzen – das bringt das Teigmuster besonders gut zur Geltung.
Gare
Die fertig geformten Teiglinge können nun:
bei Raumtemperatur abgedeckt mit Plastikfolie reifen oder
über Nacht im Kühlschrank bei 5–6 °C langsam zur Vollreife gelangen.
Wichtig: Die Teiglinge sollten vollständig ausgereift sein, bevor sie in den Ofen kommen – nur so bleibt die Netzstruktur stabil und das Brot zieht sich beim Backen nicht ungewollt nach oben.
Backen
Backtemperatur: 230 °C mit kräftigem Schwaden
Backdauer: ca. 30–35 Minuten
Wichtig: Temperatur während des gesamten Backvorgangs konstant halten
Fazit
Das „Artistic Bread“ ist nicht nur geschmacklich ein Genuss, sondern auch ein echtes Highlight für’s Auge. Die kunstvolle Gitter-Ummantelung, kombiniert mit einem aromatisch gereiften Hauptteig, macht dieses Brot zu einem einzigartigen Erlebnis auf jeder Tafel – ganz ohne Gärkörbchen, aber mit viel Liebe zum Detail.
Hold onto your sprinkles, folks! This recipe takes the cake, literally. We’ve taken our crowd-favorite funfetti cupcakes and made them undetectably gluten-free! Your friends and family will be begging for the recipe for these soft, fluffy, perfectly moist, incredibly delicious gems!
The catch? There is no catch. They’re made in 1 bowl with just 10 ingredients! What are you waiting for? Let’s bake some cupcakes!
Kassler Brot im Homebaking Style – Ein Meisterwerk aus der Kastenform oder Holzbackrahmen
Kassler Brot ist eine traditionelle deutsche Brotsorte, die für ihren kräftigen Geschmack und seiner Textur bekannt ist. Ursprünglich aus der Region rund um Kassel stammend, hat dieses Brot mittlerweile weit über seine Heimat hinaus Bekanntschaft erlangt.
In meiner Variante des Kassler Brots habe ich mich für den Homebaking Style entschieden, was bedeutet, dass das Brot in einer Kastenform oder mit einem Holzbackrahmen gebacken wird. Diese Backmethoden verleiht dem Brot eine besonders weiche, weniger ausgeprägte Seitenkruste. Der Holzbackrahmen sorgt dafür, dass die Kruste besonders zart wird, während die Kastenform dem Brot eine schöne, gleichmäßige Struktur gibt.
Die Basis bildet ein etwas fester Einstufensauerteig mit einer Teigausbeute von 180 – für meine Verhältnisse eher untypisch, da ich sonst gerne etwas weichere Sauerteige verwende. Mit 10 % Anstellgut und einer 12 Stündigen Reifezeit bei Raumtemperatur (22–24 °C) entwickelt der Sauerteig eine milde, ausgewogene Säure, die nicht nur dem Geschmack guttut, sondern auch für eine bemerkenswert lange Frischhaltung sorgt.
Die festere Sauerteigführung in Verbindung mit der leicht kühlen Reifetemperatur verlangsamt gezielt die Aktivität der Mikroorganismen – und genau darin liegt das Geheimnis: Durch diese entschleunigte Fermentation entfalten sich vielschichtige Aromen mit einer feinen, milden Säurespitze. Das Ergebnis ist ein Brot mit ausgewogenem Duft, langer Frischhaltung und einer Krume, die zugleich saftig und strukturiert wirkt – ein echtes Erlebnis für Gaumen und Nase. Für mich Ausdruck echter Handwerkskunst und sensorischer Tiefe.
Rezept
für ein Teiggewicht von 1730g / 2 Stk zu je 865g Teigeinlage
Sauerteig
250g
Roggenmehl Type 1150/960
200g
Wasser 35°C
25g
Anstellgut
Anstellgut im Wasser auflösen und mit Roggenmehl klumpenfrei vermischen. Anschließend abgedeckt 12-14 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Hauptteig
475g
reifer Roggensauerteig
350g
Roggenmehl Type 1150/960
400g
Weizenmehl 550/700
480g
Wasser 35°C
25g
Salz
+
Brotgewürz nach Wunsch
1. Teigherstellung Zunächst das Wasser und den Sauerteig in die Knetschüssel geben, anschließend die restlichen Zutaten hinzufügen. Den Teig 5 Minuten auf langsamer Stufe mischen, gefolgt von etwa 4 Minuten auf einer etwas schnelleren Knetstufe, bis eine glatte, homogene Teigstruktur erreicht ist. Sollte der Teig während des Knetvorgangs zu fest erscheinen, kann und sollte schluckweise Wasser nachgeschüttet werden. Ziel ist eine Teigtemperatur von 29–30 °C, um eine optimale Gäraktivität zu gewährleisten.
2. Kesselgare Nach dem Kneten den Teig abgedeckt für ca. 30 Minuten in der Knetschüssel (Kesselgare) ruhen lassen. Diese Phase dient der Teigentspannung und fördert die gleichmäßige Gärung.
3. Aufarbeitung Den Teig anschließend in zwei gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstück zunächst rundwirken, dann sanft in eine längliche Form bringen. Die Teiglinge nun in einen gut geölten Holzbackrahmen setzen. Wichtig: Der Rahmen sollte maximal zu etwa 60 % seiner Höhe mit Teig gefüllt werden. Eine zu hohe Teigeinlage kann während der Gare zu unkontrollierten Ausbrüchen und optischen Brotfehlern führen.
4. Gare Die Teiglinge abgedeckt (idealerweise mit Plastikfolie) auf die Gare stellen. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Teigoberfläche nicht verhautet, da dies das Ofentriebverhalten negativ beeinflussen kann.
5. Backen Sobald die volle Gare erreicht ist, die Brote in den auf 240 °C vorgeheizten Backofen einschieben und kräftig schwaden. Nach 5–7 Minuten den Schwaden ablassen und die Ofentemperatur auf 200 °C reduzieren. Die Gesamtbackzeit beträgt etwa 70 Minuten. Die Brote sind fertig, wenn eine Kerntemperatur von mindestens 98 °C erreicht ist.
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Nach einer dringend notwendigen Auszeit vom Bloggen (nicht vom Backen ) melde ich mich mit einem kleinen Bericht zurück. Vor zwei Wochen habe ich mir eine Brotreise nach Paris gegönnt. Paris ist für mich persönlich einer der größten Sehnsuchtsorte was die Kulinarik angeht. Das bezieht sich sowohl auf Brot und Kleingebäck, als auch auf die Patisserie, Chocolaterie und die Restaurantkultur.
Selbst wenn man sich nicht auskennt, wo die Qualität stimmt, ist es unvergleichlich wahrscheinlicher als in Berlin, Hamburg, Köln usw., in dieser Stadt gute Lebensmittelqualität zu finden. Lebensmittel, die handwerklich hergestellt sind von Menschen, die Geschmack, Optik, Haptik und Textur noch über alles stellen. Und wo diese Qualität auch ihren Preis haben darf und von den Menschen dennoch geschätzt und genossen wird.
Ich will hier nicht allzusehr verallgemeinern. Auch in Paris gibt es viel Convenience-Food und ex-und-hopp Nahrung. Aber es macht einfach Spaß, in so vielen verschiedenen Bäckereien ein optisches und geschmackliches Highlight nach dem anderen zu entdecken. So ging es mir auch vor 11 Jahren, als ich schon einmal die Gelegenheit zu einer Brotreise nach Paris hatte.
Mein Freund Oliver Distelkamp hatte mich schon mehrfach zu einer erneuten Brotreise nach Paris eingeladen, was nun schon dreimal aus familiären oder beruflichen Gründen nicht geklappt hat. In Zusammenarbeit mit der „Ecole de Boulangerie et Patisserie“ im Pariser Stadteil Bercy bietet er nämlich einmal jährlich ein solches Brot-Highlight an. Ein zweitägiger Backkurs unter Leitung einer französischen Backlehrerin, garniert mit einem ausführlichen Gang durch die Stadt zu einigen der besten Bäckereien und Patisserien von Paris.
Ich bin schon am Vortag mit dem Zug angereist und habe zu Fuß die Stadt etwas erkundet. Leider war es im wärmsten Mai aller Zeiten zufällig recht kühl, windig und vor allem regnerisch, so dass ich ordentlich nass wurde. Es war aber trotzdem wieder mal eindrücklich, durch diese wundervolle Stadt zu schreiten und die vielen Eindrücke aufzunehmen.
Angekommen am ehrwürdigen Gare du NordTuielerie Garten Typische StraßenansichtDie MetroStraßengeschäft im Marais
Abends haben wir uns dann zum ersten mal mit den Kursteilnehmern getroffen und authentische französische Küche im Restaurant „Auberge Aveyronnaise“ genossen. Dieses Restaurant bekommt eine echte Empfehlung von mir und ist einen Besuch mehr als wert. Reservierung ist unbedingt zu empfehlen! Das Restaurant war bis auf den letzten Platz an diesem Mittwoch Abend voll.
Am nächsten Morgen trafen wir uns dann zunächst zum Rundgang durch die besten Pariser Bäckereien und Konditoreien. Insgesamt 8 km haben wir zu Fuß zurückgelegt, die sich aber mehr als gelohnt haben. Die Adressen habe ich mir natürlich gespeichert – hier könnt ihr sie ansehen. Ich kann jede einzelne dieser Bäckereien und Restaurants empfehlen.
Los gehts mit der MetroRue Oberkampff – hier gleich zwei HighlightsAn der Metro Les Halles, tolle BaguettesPorung..Patisserie StohrerDa konnte ich nicht widerstehenIm jüdischen ViertelCroissants von „Graine“Exzellent!!
Nachmittags ging es dann in die Bäckerei. Unter der fachkundigen Anleitung von Bäckerin Aurelia und Brotsommelier Yanick Behrendt, der für uns übersetzt hat, wurden mehrere typische Brote und Kleingebäcke vorbereitet und am nächsten Tag hergestellt und gebacken. Wenn mir auch schon vieles bekannt war, war es wieder einmal toll, einer französischen Bäckerin über die Schultern zu blicken und zu sehen, mit welchem Geschick die wunderbaren Backwaren hergestellt wurden. Dabei durften wir auch bei fast jedem Gebäck selbst Hand anlegen. Wir hatten auch Gelegenheit, den französischen Patisserie-Schülern bei der Arbeit zuzusehen.
Die BackschuleTeige herstellenCroissantteig tourierenRustikales LandbrotCroissant und Pain au ChocolatDie Produkte der MeisterschülerUnsere CroissantsUnsere Ergebnisse
Diese Reise hat mir sehr gefallen und mir auch im Hinblick auf meine Backmotivation richtig gut getan. Ein einmaliges Erlebnis, das ich nur jedem mit Interesse an der französischem Backkunst empfehlen kann.
In Kürze gibt es von mir auch wieder neue Rezepte. Ich habe mit einem Vollkornmehl aus weißem Weichweizen Backtests machen dürfen und ein Brotrezept damit entwickelt.
Disclaimer: Der Beitrag enthält einen Link zur kommerziellen Seite Deligio.de. Hierfür habe ich keine Zuwendungen erhalten. Die Brotreise und den Kurs habe ich vollständig selbst finanziert.