❌

Normal view

Wer führt in Zukunft die SPD? Mit Rasmus Buchsteiner

17 October 2026 at 10:00

Es war eine Chaoswoche für den Kanzler Friedrich Merz. Das Rentenpaket entwickelt sich zur weiteren Zerreißprobe für die Koalition. Der neue Arbeitsminister Alexander Schweitzer macht es für den Kanzler nicht einfacher. Warum der SPD-Pragmatiker plötzlich auf Konfrontation geht und wie diese Machtkämpfe die Regierungsarbeit lähmen, steht im Zentrum der Analyse.

Gleichzeitig brodelt es an der SPD-Spitze. Gordon Buchsteiner und Rasmus Buchsteiner analysieren das personelle Vakuum der Sozialdemokraten und diskutieren, ob Hubertus Heil in die Bresche springen könnte. Zudem wird beleuchtet, welche Rolle die Ministerpräsidentinnen wie Manuela Schwesig und Anke Rehlinger im Hintergrund spielen.

Während die SPD mit sich selbst ringt, läuft der Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn. Friedrich Merz positioniert sich in der Rentenfrage mit dem Versprechen stabiler Beiträge. Ob und wie das verfängt, diskutieren Repinski und Buchsteiner ebenfalls.

Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Rixa Fürsen, Maximilian Stascheit und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig.

Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren.

**(Anzeige) Eine Nachricht von YouTube: Die Auffindbarkeit von Qualitätsjournalismus ist entscheidend für eine lebendige Medienlandschaft. 79 % der Medienunternehmen, die YouTube nutzen, an, dass digitale Videoplattformen ein wichtiger Vertriebskanal sind, so Oxford Economics. Und 81 % der Medienunternehmen mit YouTube-Kanal erreichen darüber weltweit neue Zielgruppen. Hier klicken und mehr erfahren.**

POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH
Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin
Tel: +49 (30) 2591 0
information@axelspringer.de
Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B
USt-IdNr: DE 214 852 390
Geschäftsführer: Christoph Eck-Schmidt, Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna

Merz bei den jungen Wilden: Der nächste Showdown?

16 October 2026 at 05:15

Friedrich Merz reist morgen zum Deutschlandtag der Jungen Union nach Bonn und trifft auf eine Parteijugend, die nach dem Rentenstreit des Vorjahres weiter voller Frust steckt. Die vielleicht nicht jungen, aber jüngeren Mitglieder um Johannes Winkel wollen endlich Reformen. Ob der Parteichef die Basis befrieden kann, ordnet Rasmus Buchsteiner von Bonn aus ein.

Im 200-Sekunden-Interview skizziert die Parlamentarische Geschäftsführerin der Unions-Fraktion, Catarina dos Santos-Wintz,, wie ein zukunftsfestes Gesamtpaket ihrer Meinung nach aussehen muss und warum die Junge Union und die Junge Gruppe der Fraktion beim Thema Generationengerechtigkeit keine faulen Kompromisse mehr akzeptiert.

Auf dem EU-Gipfel in Brüssel ringen die Staats- und Regierungschefs derweil um die wirtschaftliche Zukunft Europas. Hans von der Burchard analysiert das Treffen, sowie den neuen handelspolitischen Härtetest mit China. Zudem zeigt sich, wie dramatisch die Finanzierungslücke bei der Ukraine-Hilfe angesichts bröckelnder US-Unterstützung wirklich ist.

Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Rixa Fürsen, Maximilian Stascheit und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig.

Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren.

**(Anzeige) Eine Nachricht von YouTube: Die Auffindbarkeit von Qualitätsjournalismus ist entscheidend für eine lebendige Medienlandschaft. 79 % der Medienunternehmen, die YouTube nutzen, an, dass digitale Videoplattformen ein wichtiger Vertriebskanal sind, so Oxford Economics. Und 81 % der Medienunternehmen mit YouTube-Kanal erreichen darüber weltweit neue Zielgruppen. Hier klicken und mehr erfahren.**

POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH
Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin
Tel: +49 (30) 2591 0
information@axelspringer.de
Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B
USt-IdNr: DE 214 852 390
Geschäftsführer: Christoph Eck-Schmidt, Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna

Le casse-tête politique du budget européen

15 October 2026 at 18:04

Une rude bataille s’engage pour faire adopter le prochain budget de l’Union européenne. Non seulement les 27 pays sont divisés sur son montant et sur ses priorités mais plusieurs élections nationales compliquent l’équation politique. En amont du sommet du Conseil européen de jeudi et vendredi, Marine Le Pen s’est d’ailleurs rendue à Bruxelles pour mettre en garde contre la conclusion d’un accord avant le scrutin français. Que se joue-t-il réellement avec ces discussions ? La demande du RN de repousser l’adoption du budget est-elle justifiée ? Marine Le Pen propose-t-elle une sortie déguisée de l’UE en voulant couper dans la contribution française ? Anthony Lattier en discute avec Marion Solletty et Giorgio Leali, journalistes à POLITICO.

Das Rot-Grün-Rot-Dilemma in der Hauptstadt

15 October 2026 at 05:30

Die Berliner Landespolitik manövriert sich erst in eine Sackgasse und will nun doch daraus rausfinden. Wegen des Streits um antisemitische Strömungen in der Linkspartei stehen die Sondierungsgespräche mit SPD und Grünen auf der Kippe, werden aber heute fortgesetzt. Wie sich das rot-grün-rote Bündnis gegen den Widerstand von SPD und Grünen im Bund retten will, zeigt Maximilian Stascheit auf.

Auch die Bundes-SPD kämpft mit schlechten Umfragewerten und internem Frust vor dem anstehenden Parteitag im Dezember. Im 200-Sekunden-Interview erklärt der nordrhein-westfälische SPD-Fraktionschef Jochen Ott, warum seine Partei eine neue Vision braucht und wie der Weg aus der Krise aussehen soll.

Beim EU-Gipfel in Brüssel steht Europa derweil vor einem massiven Realitätscheck in der Ukraine-Politik. Die US-Unterstützung bröckelt spürbar. POLITICO-Experte Hans von der Burchard ordnet ein, welche Forderungen Wolodymyr Selenskyj morgen mitbringt und warum der Streit um den EU-Haushalt weitere Hilfen zu blockieren droht.

Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Rixa Fürsen, Maximilian Stascheit und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig.

Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren.

POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH
Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin
Tel: +49 (30) 2591 0
information@axelspringer.de
Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B
USt-IdNr: DE 214 852 390
Geschäftsführer: Christoph Eck-Schmidt, Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna

**(Anzeige) Eine Nachricht von YouTube: Die Auffindbarkeit von Qualitätsjournalismus ist entscheidend für eine lebendige Medienlandschaft. 79 % der Medienunternehmen, die YouTube nutzen, an, dass digitale Videoplattformen ein wichtiger Vertriebskanal sind, so Oxford Economics. Und 81 % der Medienunternehmen mit YouTube-Kanal erreichen darüber weltweit neue Zielgruppen. Hier klicken und mehr erfahren.**

David Lisnard, bulle ou réalité ?

14 October 2026 at 17:42

Même s’il a dû mal à percer dans les sondages, David Lisnard, candidat à la présidentielle, a réussi à faire parler de lui ces derniers jours en surfant sur une campagne en ligne bien ficelée et en partie fabriquée. Voilà qui ne fait pas les affaires de Bruno Retailleau, le candidat des Républicains. Quelle est la réalité de cet engouement supposé pour le maire de Cannes ? Cela peut-il rebattre les cartes à droite ? Au-delà, comment la galaxie libérale s’organise pour peser sur l’élection ? Elisa Bertholomey et Paul de Villepin partagent leurs infos avec Anthony Lattier dans le podcast Playbook Paris.

Schaffe, schaffe, Rentenreform: Merz und sein neuer Arbeitsminister

14 October 2026 at 05:30

Ein verschnupfter und heiser Kanzler im Angriffsmodus – wohl auch heute bei der Regierungserklärung am Nachmittag im Bundestag. Beim Arbeitgebertag gestern hat der Regierungschef Merz gut ausgeteilt und seinen neuen Arbeits- und Sozialminister Alexander Schweitzer öffentlich unter Druck gesetzt. Die Rentenreform soll im Eiltempo durchs Kabinett, doch in der SPD brodelt es gewaltig. Die Analyse von Rasmus Buchsteiner zeigt, warum der Kanzler jetzt auf diese harte Tour setzt und ob die Koalition da mitzieht.

Im 200-Sekunden-Interview fordert der Chef der Jungen Union, Johannes Winkel, erneut ein schnelles Ende der politischen Hängepartie. Er macht klar, an welchen konkreten Punkten der Rentenreform sich Schweitzer nun messen lassen muss und warum reine Strukturdebatten nicht mehr ausreichen.

Eine Hufeisen-Allianz formiert sich derweil in Sachsen-Anhalt: AfD und BSW machen bei der Russland-Politik gemeinsame Sache und wollen die CDU in die Enge treiben. POLITICO-Expertin Pauline von Pezold von „Inside AfD“ ordnet ein, wie die Alternative schnell wortbrüchig werden könnte, wenn es um die Neutralität des Parlaments-Präsidiums geht und wie die CDU-Fraktion im Landtag den Ministerpräsidenten-Kandidaten Ulrich Siegmund in ein Dilemma drängen könnte.

Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Rixa Fürsen, Maximilian Stascheit und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig.

Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren.

POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH
Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin
Tel: +49 (30) 2591 0
information@axelspringer.de
Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B
USt-IdNr: DE 214 852 390
Geschäftsführer: Christoph Eck-Schmidt, Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna

**(Anzeige) Eine Nachricht von YouTube: Die Auffindbarkeit von Qualitätsjournalismus ist entscheidend für eine lebendige Medienlandschaft. 79 % der Medienunternehmen, die YouTube nutzen, an, dass digitale Videoplattformen ein wichtiger Vertriebskanal sind, so Oxford Economics. Und 81 % der Medienunternehmen mit YouTube-Kanal erreichen darüber weltweit neue Zielgruppen. Hier klicken und mehr erfahren.**

“Nous les Français” : pourquoi les politiques se l’arrachent

13 October 2026 at 19:00

Le livre “Nous les Français” cartonne en librairie et suscite l’intérêt des politiques à l’approche de la présidentielle. Il dresse en 100 thèmes une radiographie de ce qui caractérisent les français en 2026. Air fryer, doudounes, usage des vocaux, pratiques d’hospitalité, poids de la nostalgie, phénomène Voisins vigilants et solidaires… Où se crée du commun ? Qu’est-ce qui nous divise vraiment ? Où se niche le politique ?

Pour cet épisode spécial enregistré en public au sommet sur la compétitivité économique organisé par POLITICO mardi 13 octobre à Paris, Anthony Lattier reçoit Laureline Dupont et Jean-Laurent Cassely, deux des co-auteurs de l’ouvrage publié aux éditions Robert Laffont.

Das Bas-Beben: Neuer Groll zwischen Union und SPD

13 October 2026 at 06:00

Der überraschende Rücktritt erschüttert die Koalition: SPD-Arbeitsministerin Bärbel Bas gibt ihren Rückzug von allen Ämtern bekannt. Ausgerechnet kurz vor dem wichtigen Arbeitgebertag heute. POLITICO-Chefkorrespondent Rasmus Buchsteiner ordnet zusammen mit Maximilian Stascheit ein, wie diese Personalie das zerrüttete Regierungsbündnis belastet und warum mit der eiligen Ernennung von Alexander Schweitzer die Proporzregeln der SPD über Bord geworfen werden.

Währenddessen läuft in der Berliner Landespolitik weiter der Richtungsstreit. Die Linksfraktion im Abgeordnetenhaus streitet nach wie vor über den Umgang mit Antisemitismus und israelfeindlichen Protesten. Im 200-Sekunden-Interview stellt sich der Co-Vorsitzende im Bund, Luigi Pantisano, den Fragen zu offenen Briefen, fragwürdigen Demo-Aufrufen von Mitgliedern und erklärt, wieso er keine drohende Spaltung der Partei sieht.

Nach eigentlich viel zu langer Vakanz besetzt die Bundesregierung den Posten der Antisemitismusbeauftragten neu. Rixa Fürsen beleuchtet die Hintergründe der Personalie Katharina von Schnurbein und erklärt die Erleichterung bei vielen Beteiligten, weil die erfahrene Expertin aus Brüssel nach gescheiterten Anläufen mit anderen Kandidaten nun diese drängende Aufgabe übernimmt.

Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Rixa Fürsen, Maximilian Stascheit und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig.

Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren.

POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH
Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin
Tel: +49 (30) 2591 0
information@axelspringer.de
Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B
USt-IdNr: DE 214 852 390
Geschäftsführer: Christoph Eck-Schmidt, Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna

**(Anzeige) Eine Nachricht von YouTube: Die Auffindbarkeit von Qualitätsjournalismus ist entscheidend für eine lebendige Medienlandschaft. 79 % der Medienunternehmen, die YouTube nutzen, an, dass digitale Videoplattformen ein wichtiger Vertriebskanal sind, so Oxford Economics. Und 81 % der Medienunternehmen mit YouTube-Kanal erreichen darüber weltweit neue Zielgruppen. Hier klicken und mehr erfahren.**

Glucksmann peut-il enrayer la dynamique Mélenchon?

12 October 2026 at 18:00

Le paysage politique se clarifie à gauche. Une opposition claire émerge entre Raphaël Glucksmann, vainqueur dimanche de la primaire PS-Place Publique dès le premier tour, qui refuse toute alliance avec La France insoumise, et Jean-Luc Mélenchon qui veut couler définitivement la sociale démocratie. Que change la victoire de Glucksmann pour le candidat Insoumis ? Le leader de Place publique peut-il rattraper son retard sur son concurrent qui a, une nouvelle fois, fait une démonstration de force à Clermont-Ferrand dimanche ? Anthony Lattier en discute avec Marcelo Wesfreid, le directeur adjoint de la rédaction de POLITICO.
Des questions ? Des commentaires ? Ecrivez-nous sur Whatsapp au +32 494 07 69 41.

Wie Trumps Ölkrise zur Ukraine-Frage wird

12 October 2026 at 05:30

Donald Trump verkündet eine „Energie-Waffenruhe“ zwischen der Ukraine und Russland an. Fraglich allerdings ist, was die beiden Länder davon wirklich wissen. Um den heimischen Druck durch steigende Ölpreise abzufedern, lockert Trump zuvor die Sanktionen gegen Russland. Weil er dafür von Wolodymyr Selenskyj kritisiert wird, fordert er, die Ukraine brauche einen neuen Präsidenten. Währenddessen ringen die EU-Außenminister in Luxemburg um ein neues Sanktionspaket gegen Russland. Hans von der Burchard ordnet zusammen mit Rixa Fürsen ein, wie Europa die russische Schattenflotte stoppen will und welche Konsequenzen der Drohnenangriff von Leipzig wirklich hat.

Im Konrad-Adenauer-Haus herrscht derweil Krisenstimmung bei herbstlichem Wetter. Angesichts verheerender Umfragewerte sucht die CDU-Spitze nach einem Ausweg aus dem Tief. Rasmus Buchsteiner analysiert die Strategie des CDU-Präsidiums, das sich in Klausur befindet, und wie Parteichef Friedrich Merz in seiner Position stabilisiert werden soll.

Im 200-Sekunden-Interview warnt Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), vor einer inhaltlichen Schieflage seiner Partei. Er fordert echte Strukturreformen bei Rente und Gesundheit statt reiner Sparprogramme und erklärt, warum die Union dringend Antworten auf die alltäglichen Sorgen der Menschen finden muss.

Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Rixa Fürsen, Maximilian Stascheit und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig.

Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren.

POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH
Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin
Tel: +49 (30) 2591 0
information@axelspringer.de
Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B
USt-IdNr: DE 214 852 390
Geschäftsführer: Christoph Eck-Schmidt, Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna

Fix airport queues by Christmas, migration commissioner tells Brussels Airport

11 October 2026 at 17:00

BRUSSELS — EU countries must “do their job” to prevent travelers from being stuck in airport queues over Christmas, Migration Commissioner Magnus Brunner told POLITICO, as he singled out Brussels Airport for the way it has handled the new Entry/Exit System.

In an interview, Brunner defended the bloc’s digital border system and blamed its problems on national authorities and airports.

“Member states had enough time to prepare themselves for this system. They agreed on the system,” Brunner said. “It’s a security issue. It has to work … it’s up to the member states to do their job.”

EU countries began rolling out the Entry/Exit System, which records the fingerprints and facial images of non-EU visitors to the Schengen area, a year ago. It has been fully operational at all external Schengen border crossings since April.

But it has led to long waits at many airports — particularly over the summer, when some countries switched it off during peak periods. Delays persist at some airports, including at Brussels Zaventem, where travelers were forced to wait in lines for up to five hours last month.

“Some member states are a bit behind,” Brunner acknowledged. “We have some challenges, like Zaventem for instance, in Belgium, but also in other member states. And they have to do their job. They agreed on the new system, and now it’s up to the member states to do their job.” 

Brunner also said the Commission had offered support from border agency Frontex and funding to help countries implement the system, adding that he was “very confident” the problems would be ironed out before the next holiday rush.

Belgian Interior Minister Bernard Quintin pushed back at Brunner’s criticism, with a spokesperson saying his responsibility was to ensure there were enough police officers to staff the infrastructure provided by Brussels Airport Company.

The police have “been fully staffing the 12 positions at arrivals,” the spokesperson said, but the airport can process only 500 to 600 non-Schengen passengers an hour, compared with nearly 3,500 who may arrive between 6 a.m. and 10 a.m. on busy days. The airport’s infrastructure “cannot cope” with that demand, the spokesperson said, and the company must “make significant changes.”

Brussels Airport did not directly address the criticism from Brunner or Quintin, instead saying in a statement that “all parties involved” were working to fix the delays, including testing new e-gates and pre-registration kiosks, and training more police. “The need for additional infrastructure is also being assessed,” the statement said.

The Entry/Exit System has logged almost 230 million entries and exits across roughly 1,500 border points, Brunner said. Authorities have refused entry to about 80,000 people, including 2,000 considered security threats because of links to activity such as terrorism or organized crime.

“So you see, it actually works. And it pays off,” the Austrian commissioner said.

“This is the most modern border management system in the world,” he added. “We have the comparison to the U.S., to Canada, to others, and they’re all jealous.”

Ceuta stress test

As the EU’s migration commissioner, Brunner also faced another major test over the summer, when tens of thousands of people crossed from Morocco into Spain’s North African exclave of Ceuta.

The crisis remains an ongoing challenge for Spain and the EU.

Madrid initially said almost all those who crossed from Morocco had returned within days. But thousands remained in Ceuta. More than 3,000 people were living at Trampolín beach when authorities cleared an encampment last week; more than 1,200 then chose to return voluntarily to Morocco rather than go through the asylum-screening process, according to local authorities.

Images of thousands of people swimming toward Ceuta and overwhelming the area quickly became political ammunition, with far-right politicians campaigning for tougher migration policies — turning the crisis into a potent election issue and putting pressure on Prime Minister Pedro Sánchez.

Brunner described Ceuta as a warning that the EU needs to be better prepared for sudden arrivals. He recently proposed a plan for cooperation with partner countries, stronger external borders, early-warning systems, and action against smuggling networks. Migration will be a key topic of conversation at this week’s EU leaders’ summit in Brussels.

Among the Commission’s plans to tackle migration is a proposal to strengthen Frontex that would see it have a reinforced standing corps of officers able to be deployed more quickly, a bigger role in returning people to non-EU countries, closer cooperation with partner countries and more capacity to monitor the EU’s borders. The Commission has also proposed giving the agency a role in monitoring social media to help spot emerging migration movements.

Brunner said the reforms would not mean countries would be forced to host Frontex operations if they did not want them. The plan envisages EU support during border emergencies, but member countries remain responsible for their own external borders.

Greece and other countries want the EU to be able to suspend asylum applications during a large influx and Brunner said he is “definitely going ahead” with an emergency response framework, as requested by Commission President Ursula von der Leyen. EU leaders will discuss “concrete steps” at this week’s leaders’ summit.

The goal is to make the EU “more flexible” and “more agile” if events like Ceuta occur, where “mass movements are actually engineered and weaponized” against the bloc, he said.

Brussels also wants to help partner countries protect their borders to reduce irregular arrivals into Europe. To that end, Brunner on Monday begins a trip to Bangladesh and Pakistan, seeking to strengthen cooperation on migration with the two countries, he said.

“We want to help them to protect their borders,” Brunner stated, adding that the EU could support Bangladesh “via Frontex, for instance.”

This story has been updated with statements from Interior Minister Bernard Quintin’s office and Brussels Airport.

Security Sunday: Europas Krieg der Zukunft — mit Nico Lange

11 October 2026 at 05:30

Fast jede Nacht überzieht Russland die Ukraine mit Drohnen- und Raketenangriffen, um die Zivilbevölkerung zu zermürben. Doch abseits des Terrors aus der Luft kommt Moskau militärisch kaum voran. Die wahre Strategie des Kremls zielt längst auf ein anderes Schlachtfeld: die politische Erschöpfung Europas und der USA.

Im Gespräch mit POLITICO-Reporterin Rixa Fürsen teilt Nico Lange, Direktor des Instituts für Risikoanalysen und Internationale Sicherheit (IRIS), seine aktuellen Eindrücke aus dem Kriegsgebiet. Er analysiert, warum Putin trotz militärischer Stagnation auf einen politischen Sieg hofft und wie die deutsche Furcht vor Eskalation diesen Plan unfreiwillig begünstigt.

Die Folge offenbart die konkreten Konsequenzen westlicher Zögerlichkeit – von verweigerten Waffensystemen bis zum passiven Umgang mit der russischen Schattenflotte in der Ostsee. Ein ungeschönter Blick auf die strategischen Fehler der Bundesregierung und die reale Gefahr, dass mangelnde Entschlossenheit den Krieg am Ende für ganz Europa gefährlicher macht.

Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Rixa Fürsen, Maximilian Stascheit und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig.

Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren.

POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH
Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin
Tel: +49 (30) 2591 0
information@axelspringer.de
Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B
USt-IdNr: DE 214 852 390
Geschäftsführer: Christoph Eck-Schmidt, Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna

Kann VW gerettet werden? Ein Gespräch mit Olaf Lies

10 October 2026 at 10:00

50.000 bedrohte Stellen bei Volkswagen stehen als Symbol für eine tiefe Wirtschaftskrise in Niedersachsen und der gesamten Republik. Wie lässt sich der industrielle Kern des Landes retten, bevor die internationale Wettbewerbsfähigkeit endgültig wegbricht? Der niedersächsische SPD-Ministerpräsident Olaf Lies liefert in der Talk-Reihe „Let’s find common ground“ von POLITICO die Bestandsaufnahme einer Industrie am Scheideweg.

Im Gespräch mit Gordon Repinski in Hannover warnt Lies vor dem fatalen Druck der Berliner Koalition, in der Krise nur noch auf Umfragewerte zu schielen. Er erklärt, warum das europäische Lieferkettengesetz jetzt zwingend ausgesetzt werden muss und weshalb der ständige Streit um kurzfristige Erfolge das Vertrauen in die demokratische Mitte zermürbt.

Gleichzeitig wächst der Druck von allen Seiten:
Die chinesische Übermacht auf dem Elektroauto-Markt zwingt Europa zu einer strategischen Neuausrichtung jenseits von reinen Strafzöllen. Zudem zeigt der Blick auf den parlamentarischen Umgang mit AfD-Politikern wie Ulrich Siegmund, wie fragil die demokratische Normalität in den Landesparlamenten bereits geworden ist.

📍 Location: THE GUEST – fine events // Helmkehof

Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Rixa Fürsen, Maximilian Stascheit und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig.

Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren.

POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH
Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin
Tel: +49 (30) 2591 0
information@axelspringer.de
Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B
USt-IdNr: DE 214 852 390
Geschäftsführer: Christoph Eck-Schmidt, Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna

Elif Eralp und Friedrich Merz’ neues Berlin-Problem

9 October 2026 at 05:10

Ein drohender Linksruck in der Hauptstadt sorgt für handfesten Ärger auf Bundesebene. Während SPD und Grüne in Berlin ernsthaft mit der Linkspartei sondieren, blickt Friedrich Merz mit Sorge auf eine mögliche Regierende Bürgermeisterin Elif Eralp. Welche radikalen Forderungen im Raum stehen und warum der Antisemitismus-Streit in der Linken die Regierungsbildung zur Zerreißprobe macht, analysiert Maximilian Heimerzheim.

Beim Dauerbrenner Rentenreform verhärten sich die Fronten zwischen Union und SPD zusehends. Ein neues Sherpa-Treffen soll nun klären, ob das Rentenpaket aufgespalten wird oder langfristig gar ein Renteneintrittsalter von 70 Jahren droht. Rasmus Buchsteiner ordnet ein, welche Kompromisse der Kanzler bis Weihnachten erwartet und wer in den Verhandlungen auf der Bremse steht.

Im 200-Sekunden-Interview spricht CSU-Forschungsministerin Dorothee Bär über das europäische Kräftemessen im All. Parallel zum Staatsbesuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Emmanuel Macron in Bordeaux erklärt sie, wie sich Deutschland in der Raumfahrt behaupten will und warum Europa beim Flug zum Mond mehr Selbstbewusstsein gegenüber der NASA braucht.

Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Rixa Fürsen, Maximilian Stascheit und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig.

Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren.

POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH
Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin
Tel: +49 (30) 2591 0
information@axelspringer.de
Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B
USt-IdNr: DE 214 852 390
Geschäftsführer: Christoph Eck-Schmidt, Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna

Une primaire qui va laisser des traces ?

8 October 2026 at 18:45

Qui sortira vainqueur de la campagne express et des trois débats de la primaire organisée par le PS, Place publique et GRS ? Près de 140 000 personnes sont appelées à voter vendredi et samedi. Ce corps électoral est difficilement sondable. Présenté comme le favori, le président de Place publique Raphaël Glucksmann peut-il sortir triomphant et indemne après avoir été durement attaqué par plusieurs de ses adversaires, dont Ségolène Royal et Olivier Faure ? Anthony Lattier en discute avec Marcelo Wesfreid, le directeur adjoint de la rédaction de POLITICO.
Des questions ? Des commentaires ? Ecrivez-nous sur Whatsapp au +32 494 07 69 41.

Hat Merz seine CDU noch im Griff?

8 October 2026 at 05:30

Die Brandmauer bröckelt weiter und bringt Friedrich Merz in Bedrängnis. Nach der Wahl von Tobias Rausch von der AfD zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt womöglich mit CDU-Stimmen wächst die parteiinterne Nervosität. Rasmus Buchsteiner analysiert, warum der CDU-Chef die Kontrolle über die Debatte verliert und wie SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius die Situation mit seinem historischen Vergleich anheizt.

Außenpolitisch sucht der Kanzler den Schulterschluss mit dem noch recht neuen britischen Premierminister Andy Burnham. Während er wie ein Auslaufmodell wirkt, reitet der Labour-Politiker auf einer Popularitätswelle und stellt den Brexit offen infrage. Hans von der Burchard ordnet ein, was das Treffen für die europäische Sicherheitsarchitektur und eine mögliche Wiederbelebung des E3-Formats bedeutet.

Im 200-Sekunden-Interview steht die europäische Luftverteidigung auf dem Prüfstand. Nach dem Scheitern des deutsch-französischen Kampfjet-Projekts FCAS sucht die Bundesregierung nach Alternativen. Die grüne Verteidigungspolitikerin Jeanne Dillschneider erklärt, ob ein Einstieg in das Konkurrenzmodell GCAP die Lösung ist und warum die Zeit für eine europäische Eigenständigkeit drängt.

Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Rixa Fürsen, Maximilian Stascheit und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig.

Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren.

POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH
Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin
Tel: +49 (30) 2591 0
information@axelspringer.de
Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B
USt-IdNr: DE 214 852 390
Geschäftsführer: Christoph Eck-Schmidt, Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna

❌